Freitag, 18. Juni 2010

Berufliche Netzwerke

Heute gibt es wieder mal ein kleines Update. Mit xing gibt es eine Art Netzwerk für Berufstätige, das auch für Archäologen interessant sein könnte. Wer beruflichen Kontakt zu mir sucht, kann hier mein Profil einsehen. Über den Sinn oder Unsinn solcher Netzwerke kann man sich streiten, aber mitunter kann es ganz hilfreich sein. Man kann seinen bisherigen Werdegang darstellen, Arbeitsproben hochladen und neue Kontakte knüpfen. Oft findet man auch frühere Kollegen wieder. Das Profil muss übrigens nicht öffentlich sein. Man kann es auch so einstellen, dass es nur für Mitglieder sichtbar ist. Das gleiche gilt auch für die Kontaktdaten, die man z. B. auch so einstellen kann, dass sie nur für Kontakte einsehbar sind. Es gibt eine Basis Mitgliedschaft, die kostenlos ist, und eine Premium Mitgliedschaft, die ein paar Euro im Monat kostet.

Montag, 15. März 2010

Grabungsfirmen die Vierte

Ich habe ja schon angedeutet, dass mit der Situation der Grabungsfirmen in manchen Bundesländern einiges im Argen liegt. Das liegt zum Teil an den Grabungsfirmen selbst, zuweilen aber auch an den Vertretern des Landesamtes für Denkmalpflege. Für den letzteren Fall habe ich hier einen Zeitungsartikel entdeckt, der sehr aufschlussreich ist:

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11557210/62249/Private-Grabungsfirmen-erheben-schwere-Vorwuerfe-gegen-Landesamt-fuer.html

Allerdings gibt es auch schwarze Schafe unter den Grabungsfirmen. In manchen Bundesländern unterbieten die Firmen sich gegenseitig mit Dumping-Angeboten. Die Folge, wie bereits die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte klargestellt hat, sind Grabungen, deren wissenschaftliche Methodik sagen wir einmal "hart an der Grenze" des Erfoderlichen sind - und manchmal auch jenseits davon. Hier müsste die Kontrollfunktion des Landesamtes für Denkmalpflege gestärkt werden, doch in Zeiten der Sparmaßnahmen ist dies vermutlich nur schwer durchzusetzen. Immerhin sind schon in einigen Regierungsbezirken einzelne Billigfirmen auf die Schwarze Liste gekommen, was hoffentlich abschreckend wirkt. In letzter Zeit scheint das Landesamt zu versuchen, mit neuen Regelwerken für die Abgabe der Grabungsdokumentation der Entwicklung entgegen zu wirken. Es bleibt abzuwarten, ob sie damit Erfolg haben.

Samstag, 2. Januar 2010

Neues Buchprojekt: "Die Kelten"

An dieser Stelle möchte ich wieder ein neues Buchprojekt ankündigen: es trägt momentan noch den Arbeitstitel "die Kelten". Es basiert auf Artikel, die ich in den letzten Jahren zu dem Thema geschrieben habe. Neben den neuesten archäologischen Erkenntnissen wird auch die Geschichte dieses Volkes, wie es die antiken Autoren beschrieben haben, behandelt. Wer waren die Druiden? Gab es unter den Kelten Menschenopfer? Was führte zum Untergang ihrer Kultur auf dem europäischen Festland? Dies sind nur einige Themen, die ich zusammengestellt habe. Momentan bin ich noch auf Verlagssuche und auf Anfrage kann ich gerne Kapitelauszüge und ein Expose verschicken.

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bol


Linuxinstallation auf einem Toshiba Satellite L300D-21P Notebook


Heute geht es mal wieder um mein Hobby, das Betriebsystem Linux. Wer sich damit schon beschäftigt hat kennt, dass: die Unterstützung für dieses System ist seitens der Harwarehersteller sagen wir mal "verbesserungsbedürftig". Oft muss man sich vor einem Kauf in diversen Foren und Blogs umsehen, um sicherzugehen, dass die geeigneten Treiber vorhanden sind. Während die Unterstützung für PC's und deren Komponeten immer besser wird, sieht es bei Scannern, Druckern und Notebooks noch anders aus.
Vor einigen Monaten legte ich mir ein Toshiba Satellite L300D-21P Notebook ohne Betriebsystem zu und machte mich auch gleich daran, ein Linuxsystem zu installieren. Der erste Kandidat war Ubuntu 9.04. Die Installation war kein großer Aufwand. Alle wesentlichen Komponenten außer dem Modem wurden erkannt. Die nötigen Treiber kann man sich allerdings hier herunterladen. Ein Problem sind noch die Hotkeys (Helligkeit, etc.), die unter Ubuntu leider nicht funktionieren. Den Lautstärkeregler kann man aber ansteuern. Ein Problem hatte ich mit meinem Freecom DVB-T Stick, der unter Ubuntu immer wieder Aussetzer hatte. Er verhielt sich so, als ob er häufig kein Signal bekäme, obwohl er unter vorherigen PC's einwandfrei funktionierte. Das TV-Programm Me-TV fror regelmäßig ein, auch wenn ich die Grafikeinstellungen unter xine auf "xshm" (eine Art Nottreiber) stellte. Wahrscheinlich ist hier eine Unverträglichkeit der Grafik- und der TV-Sticktreiber im Spiel.
Unter Fedora 11 und 12 hatte ich dieses Problem nicht, musste aber auf den proprietären 3D Treiber für meine Radeon HD 3100 Grafikkarte verzichten, da dieser mit Fedora inkompatibel ist. Leider ist auch der Modem-Treiber mit diesem System inkompatibel, aber ich benötige ihn zum Glück kaum. Inzwischen gibt es auch einen freien Grafiktreiber, der auch ein basales 3D ermöglicht (Fedora 12). Hierzu muss man sich das Paket "mesa-dri-experimental" installieren und neustarten. Das Ganze ist noch im Experimentierstadium, funktioniert für Google-Earth aber schon ganz gut. Nur das Autorennspiel "Torcs" macht leider noch Schwierigkeiten.
Debian Lenny lässt sich für das Notebook ebenfalls installieren, hier funktioniert der Modem-Treiber aber leider ebenfalls nicht. Empfehlen würde ich einen neueren Kernel von "www.backports.org" zu installieren und den 9.12er Catalyst Treiber für die Grafikkarte zu verwenden.
Was ist allso das Fazit? Sofern man keinen TV-Stick hat, der die Arbeit mit der Ati-Grafikkarte verweigert, ist sicherlich Ubuntu die beste Wahl. Wer die neuesten Entwicklungen auf den Open-Source Markt testen will und auf das Modem verzichten kann, der ist mit Fedora am besten bedient. Leute, die ein besonders stabiles System bevorzugen, werden dagegen sicherlich Debian favorisieren.
Edit (03.10.2010): Bei der neuesten Ubuntu Version 9.10 gibt es im Network-Manager einen Bug, der es offenbar für viele Besitzer eines DSL-Modems unmöglich macht, sich einzuwählen. Ein Update soll schon auf dem Weg gebracht worden sein. Zumindest vor 10 Tagen war das Update aber noch nicht vorhanden. Mit dem Tool "pppoeconf", dass im Terminal gestartet wird, kann man sich allerdings trotzdem einwählen. Der Befehl lautet: "sudo pppoeconf".