Donnerstag, 27. Dezember 2012

Die verlorene schwarze Pyramide von Gizeh

Das Plateau von Gizeh in Ägypten birgt wohl so manches Geheimnis. Auch wenn heute schon alles erforscht zu sein scheint, gibt es immer wieder Autoren, die über verborgene Kammern und Tunnelsysteme spekulieren. Doch das es einst eine vierte Pyramide gegeben haben soll, scheint dann doch etwas zu weit hergeholt. Oder vielleicht doch nicht?


In einem Werk aus dem 18. Jahrhundert findet sich jedenfalls erstaunliches. Es wurde von dem Reisenden Frederic Louis Norden verfasst und trägt den Titel: "Reisen in Ägypten und Nubien". Norden reiste 1737/38 im Auftrag des dänischen Königs Ägypten, 60 Jahre vor Napoleons Ägyptenfeldzug. Eine Abbildung zeigt eine vierte Pyramide:

"Die zwei am weitesten nördlich gelegenen Pyramiden haben 500 Fuß senkrechte Höhe, die zwei weiteren viel weniger ... die vierte Pyramide wurde, oberhalb der Mitte, von einem Stein gemacht, schwärzer als der gemeine Granit, und mindestens so hart. Seine Spitze ist aus einem gelblichen Stein (gefertigt) ... Sie ist zudem, außerhalb der Linie der anderen gelegen, mehr gegen Westen ..."

Eine vierte Pyramide? Sie müsste zwischen den Reisen Nordens und Napoleons Feldzug komplett verschwunden sein, da die zeitgenössischen Abbildungen um 1800 nur noch drei Pyramiden zeigen. Ist dies möglich? Eine Erklärung wäre, das Norden eine der kleinen Satelliten-Pyramiden für eine vierte gehalten hat. Wenn tatsächlich ein vierter Pharao ein solches Monument hinterlassen hätte, müsste es zumindest Spuren geben - das diese bis heute übersehen wurden, erscheint doch ein wenig unwahrscheinlich.



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Sonntag, 23. Dezember 2012

Me-TV

Vor einigen Monaten kursierte im Netz eine schlechte Nachricht. Eines meiner Lieblingsprogramme, Me-TV, wird nicht mehr weiterentwickelt. Me-TV ist in fast jeder größeren Linux-Distribution vorhanden und ich nutze es für DVB-T - Fernsehen. Aber für diejenigen, die nicht darauf verzichten wollen, gibt es immerhin auch eine gute Nachricht. Einige Distributionen haben die Software noch in ihren Repositories, wenn es auch nicht mehr auf allen läuft. Die kommende Debian-Version Wheezy (testing) hat noch eine lauffähige Me-TV - Version unter seinen Paketen, und auch unter LinuxMint 14, das auf Ubuntu basiert, funktioniert alles. Das Repository Packman für Opensuse scheint allerdings noch Schwierigkeiten zu haben, eine funktionierende Version für das aktuelle Opensuse 12.2 bereitzustellen. Die Suche nach neuen Entwicklern scheint weiterzugehen, wie auch die Versuche die letzten Neuerungen in eine stabile Version zu portieren.

Samstag, 17. November 2012

Update: HP 635 und Debian Wheezy

Nachdem ich zwischendurch vergeblich versucht habe, Manjaro Linux, eine auf Archlinux basierende Distribution zu installieren (brach beim installieren der Pakete ab), habe ich gestern wieder Debian Wheezy und den Catalyst-Grafiktreiber 12.10 installiert. Heute macht der Grafiktreiber allerdings Schwierigkeiten, beim booten erschien beim initialisieren der grafischen Oberfläche nur ein schwarzer Bildschirm. Ich deinstallierte im Wiederherstellungsmodus den Catalyst Treiber (usr/share/ati/fglrx-uninstall.sh) und installierte nach einem Neustart die Version aus dem Repository. Hier darf man nicht vergessen, die xorg.conf in /etc/X11 zu konfigurieren, eine Basis-Version, die bereits für viele Ati-Grafikkarten funktioniert, erhält man nach einem "aticonfig --initial" im Terminal als root.

Im deutschen Debian-Forum (www.debianforum.de) erhielt ich schon vorher den Rat, doch einen neueren Kernel z. B. aus experimental zu nutzen, das habe ich allerdings noch nicht getestet. Bisher habe ich beim Catalyst-Treiber aus dem Repository noch keinen Fehler feststellen können.

Update: Die Probleme mit dem Bootloader bei Debian Wheezy scheinen behoben worden zu sein. Weitere Betriebssysteme scheinen jetzt erkannt zu werden. Zur Zeit probiere ich KDE aus, und es scheint problemlos zu laufen. Die Soundprobleme hat man bei KDE auch nicht, man kann zwischen zwei Hauotkanälen wählen, bei dem HP 635 Notebook sollte man den unteren Kanal wählen (internes Audio analog stereo). Wenn man das Notebook an den Fernseher per HDMI anschließt, wählt man den oberen (internes Audio digital stereo).

Donnerstag, 8. November 2012

Debian Wheezy auf einem HP 635 Notebook

Heute möchte ich wieder einen kleinen Ausflug in die Linuxwelt unternehmen. Vor einigen Monaten erwarb ich ein HP 635 A1E51EA Notebook. Die Grafikkarte ist eine Radeon HD6320. Vorinstalliert ist SUSE Linux Enterprise Desktop 11. Diese Version ist aber schon etwas veraltet, weshalb ich mich entschied, einige andere Linux Versionen zu testen. Nach einiger Zeit probierte ich auch einmal Debian Wheezy (testing), der kommenden Debian Version. Testing ist natürlich nicht gleich stable, aber da es wahrscheinlich nur noch eine Frage von Monaten ist, wann Debian Wheezy herauskommt, hoffte ich, das sich die Bugs in Grenzen halten. Viele Linux User benutzen testing als Produktivsystem, und so dachte ich mir, "wird schon schiefgehen".

Bei der Installation habe ich mir das Image der Debian testing i386 netinstall cd heruntergeladen und auf einem Rohling gebrannt. Man geht ins Bios mit esc und wählt das cd Laufwerk zum booten. An dieser Stelle sollte man aufpassen: nicht die grafische Installation wählen! Ich selbst wählte die xfce Oberfläche als Desktop aus und den normalen Installationsweg (also nicht grafisch). Wenn man übrigens einfach den nächstliegende Menupunkt auswählt bekommt man eine nichtgrafische Installation und eine Gnome Oberfläche. Die Installation selbst denke ich, brauche ich nicht zu erklären, sie erklärt sich weitgehend selbst und wird in vielen Wikis erläutert. Man sollte nur aufpassen, das man von den zwei angebotenen Kernel-Versionen den "i686-pae" auswählt und nicht den i486. Wenn man das System zum erstenmal bootet muss man wieder aufpassen. Wenn der Bootloader Grub erscheint, also der Punkt, wo man das Betriebsystem auswählen kann drückt man die Taste "e" und landet in einem einfachem Editor, wo man zusätzliche Optionen in Grub einfügen kann. Mit welchen Tasten man navigiert, ist im Editor angegeben. In der Zeile, die mit quiet endet, fügt man nach einem Leerzeichen "radeon.modeset=0" hinzu (Bootoptionen für den default Kernel). Dann bootet man und die grafische Oberfläche sollte erscheinen. Um das eben erläuterte fest zu schreiben, muss man /etc/default/grub editieren (im Terminal) und die genannte Zeile einfügen. Dies muss mit root-Rechten geschehen, ich selbst benutze dazu den Editor nano. Danach "update-grub" ausführen.

Wenn man einen Ati Catalyst Treiber will, so kann ich dazu nur bemerken, das bei mir die Installation der Version 12.10 problemlos durchlief. Es gibt aber den Treiber auch in den Repositories. Da ich wie gesagt die Oberfläche xfce ausgewählt habe musste ich noch einen weiteren Schritt unternehmen. Und zwar funktioniert bei xfce der Sound nicht (bei Gnome könnte er funktionieren, habe ich aber nicht getestet). Um den Sound zum laufen zu bringen muss man die Datei options.conf im Verzeichnis /etc/modprobe.d erstellen. Dies muss wiederum mit root-Rechten geschehen. Hier fügt man die Zeile ein: "options snd-hda-intel index=0 enable=0" - danach neustarten. Zu dem Wlan sollte ich vielleicht noch bemerken, das man möglicherweise firmware-Dateien aus dem "non-free" Repository benötigt. Ich selbst habe vorsichtshalber die "atheros" firmware und die "firmware-linux" (inklusive der Abhängkeiten aus "contrib" und "non-free") installiert. Allerdings benötige ich wlan nicht, da ich per Ethernet-Kabel im Netz bin. Wlan-Netze werden aber angezeigt, also scheint es zu funktionieren. Wer /etc/apt/sources.list ändern will kann das nicht über synaptic erledigen (wahrscheinlich ein bug), sondern muss die Datei ebenfalls editieren. Das kann z. B. passieren, wenn man Packete aus "contrib" und "non-free" installieren will.

Nähere Informationen gibt es auf der Seite "www.debian.org".


Update:


Wer Debian Squeeze (stable) installieren möchte, muss nicht ganz so viele Konfigurationen vornehmen. Hier gibt es keine grafischen Probleme beim booten. Allerdings muss die firmware (atheros und firmware-linux) und der 686-bigmem-Kernel installiert werden - zur Auswahl steht nur noch ein 486-Kernel. 64 bit funktioniert auch, allerdings hat man da die leidigen Probleme mir flash und seltsamerweise funktioniert mein Scanner, ein Epson Perfection 1260 Foto mit 64 bit Linux Systemen nicht. Wahrscheinlich ein nicht erkannter Bug. Der Geschwindigkeitsvorteil ist auch nur marginal. Bei Gnome und wahrscheinlich auch bei allen anderen Desktopoberflächen muss man allerdings die oben beschriebene Konfiguration beim Sound vornehmen.


Bei Opensuse 12.2 ist es ebenfalls nötig, die genannten Konfigurationen an Grub vorzunehmen. Man editiert /etc/default/grub und fügt die Zeile

"radeon.modeset=0"

wie beschrieben hinzu. Dazu muss man mit su (im Terminal) root werden (nicht sudo). Im Unterschied zu Debian wheezy folgt dann allerdings:

"grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg"

und: "grub2-install /dev/sda"

Falls man xfce installiert, muss auch der Sound wie oben beschrieben konfiguriert werden. Bei Gnome sollte er funktionieren.

Für Fedora 17 gilt das gleiche wie für Opensuse, nur am Sound bei xfce muss man nichts konfigurieren, der funktioniert out the box.

Sonntag, 16. September 2012

Antike Besiedlung auf den Azoren?

                                         Ruinen von Karthago


Im Internet kursieren gerade einige Artikel, die die Besiedlung der Azoren, einer Inselgruppe im Atlantik, im neuen Licht erscheinen lassen. Bisher war nur bekannt, das die Portugiesen die Inseln im 15. Jh. erstmals entdeckten. Doch nun kristallisiert sich immer mehr heraus, das bereits in früheren Jahrhunderten Seefahrer die Inseln besuchten. So will der portugiesische Archäologe Nuno Ribiero Spuren einer karthagischen Besiedlung aus dem vierten Jahrhundert v. Chr. gefunden haben. Von der punischen Stadt Karthago an der Küste Nordafrikas, einst eine Rivalin Roms, war bereits früher bekannt, das sich ihre Handelsrouten auch jenseits von Gibraltar an der Südküste Spaniens erstreckten. Doch eine Reise bis zu den Azoren hielt man bisher für unmöglich. Die frühen Seefahrer hielten sich meist an den Küstenverläufen und fuhren nur ungern über dem offenen Ozean.

Besonders der Atlantik war von Legenden umrankt. Die alten Griechen hielten ihn für den Oceanos, das mythischen Weltmeer, das die Oikomene, die bewohnbare Welt, umspühlt. Den Karthagern war dies nur Recht. Sie streuten sogar absichtlich Legenden, um dieses Gebiet als unbefahrbar erscheinen zu lassen. Etwa um 500 v. Chr. sperrten sie die Meerenge von Gibraltar, zu dieser Zeit als die "Säulen des Herakles" bekannt und sicherten sich so ein Monopol auf die Handelsrouten jenseits der Meerenge. Diese reichten von der Küste Nordwestafrikas bis hin zu den britischen Inseln, wo Zinn gehandelt wurde. Karthago war eine Gründung der ebenfalls seefahrenden Phönizier, den nördlichen Nachbarn der Israeliten. Von diesen Phöniziern ist eine außerordentliche seefahrerische Leistung bekannt. Im Auftrag des ägyptischen Necho II. umfuhren sie um 600 v. Chr. vom Roten Meer ausgehend den afrikanischen Kontinent. Der Wahrheitsgehalt dieses Wagnisses wird durch eine Bemerkung des Chronisten untermauert, dass bei der Umsegelung des Kaps der guten Hoffnung die Mittagssonne zur Rechten gestanden habe, was von den Zeitgenossen allerdings ungläubig aufgenommen wurde.

Doch zurück zu den Azoren. Bereits 1749 wurde nach einem Sturm am Strand der Insel Corvo Fundamente eines Steinhauses freigespült. Dabei kam ein schwarzes Tongefäß zu Tage, gefüllt mit Münzen aus Karthago und Kyrene, die um 330 bis 320 v. Chr. datieren. Im 18. Jahrhundert war noch recht wenig über Carthagische Münzen bekannt, so das eine absichtliche Deponierung eines Münzsammlers wohl auszuschließen ist. Insbesondere wäre es ihm wohl nicht gelungen, Münzen aus diesem engem Zeitraum zusammenzustellen.

Bei den neuen Fundstellen soll es sich um eine "signifikante" Anzahl von Tempeln handeln, die der Gottheit Tanit geweiht waren. Darunter befinden sich nach Aussage der Archäologen fünf aus dem Fels gehauene Gräber und drei ebenfalls in aus dem Fels gehauene "protohistorische" Heiligtümer. Ein bei "Monte do Facho" gelegenes Monument hatte vermutlich eine Überdachung, da sich "dutzende" von Pfostenlöchern fanden. Ebenso fanden sich in Stein gehauene Sitzgelegenheiten.

In einem Internetartikel berichtet Ribiero auch von Felsmalereien, die bis in die Bronzeit zurückreichen sollen. Auch aus römischer Zeit soll sich eine Inschrift erhalten haben. Seine Entdeckungen präsentierte Ribiero erstmals auf zwei Kongressen im Jahr 2011, dem SOMA Mediterranean Archeology Congress im März 2011 bei der Universität von Catania (Italien) und dem SEAC Congress in Evora (Portugal).

Ich werde auf jeden Fall dranbleiben und neues berichten, wenn sich etwas ergibt.

Erdställe

Manchmal findet man mysteriöse archäologische Funde direkt vor unserer Haustür. Vor allem in Bayern und Österreich findet man geheimnisvolle unterirdische Anlagen, die je nach Region "Erdställe" oder "Schrazellöcher" genannt werden. Der Zweck der vermutlich im hohen Mittelalter erschaffenen Anlagen ist bis heute unbekannt:

Artikel

Samstag, 15. September 2012

Exkurs: Fundumstände

Um zu verstehen, wie schwierig das Thema "Out of Place Artifacts" für Archäologen ist, möchte ich hier auf einige Grundlagen eingehen. Das wichtigste, das ein Archäologe bei einem Fund gewinnen kann, sind Informationen. Auch wenn die Technik schon weit fortgeschritten ist, und Luftbildarchäologie oder Bodenradar schon seit Jahren genutzt werden, bleibt die Ausgrabung immer noch die wichtigste Quelle von Ur- und Frühgeschichtlichen Wissenschaftlern.

Wichtige Informationen kann man z. B. durch die Vergemeinschaftung mit anderen Funden gewinnen, deren Alter und Kulturzugehörigkeit bereits bekannt ist. Besonders ergiebig sind dabei Gräber, denn da weiss man sehr genau, dass die Funde aus einem Grab gleichzeitig sein müssen. Ein anderes Beispiel wäre eine Siedlung, in deren Überresten verschiedene Schichten zu finden sind. Hier kann man zumindest erschließen, welche Funde älter und welche jünger sind. Hinzu kommen noch naturwissenschaftliche Datierungen, wie die C14-Methode. Diese Spuren setzt der Archäologe wie in einem grossen Puzzle zu einem Bild zusammen. Wenn aber beispielsweise ein archäologischer Fund durch Raubgräber geborgen wird, werden diese Spuren zerstört und Informationen können, abgesehen von den bereits erwähnten naturwissenschaftlichen Datierungsmethoden, in der Regel nur aus dem Aussehen des Fundes selbst gewonnen werden. Dies ist aber mitunder leicht zu fälschen. Da solche "Funde" meist auf dem Schwarzmarkt verkauft werden und oft viel Geld im Spiel ist, zeigen die Fälscher oft eine nicht zu unterschätzende kriminelle Energie um den Fund so authentisch wie möglich aussehen zu lassen. Vor einigen Jahren war z. B. ein solches Fälscher-Netzwerk in Israel aktiv und hatte dabei so perfekt gearbeitet, dass die Experten die Fälschungen nur mit Mühe entlarven konnten.

Der langen Rede kurzer Sinn: wer sich mit "out of place artifacts" beschäftigt, bewegt sich auf unsicheren Terrain. Und doch ist es ein spannendes Thema, da sich immer wieder Archäologen zu Wort melden, und gesichert geglaubte Historie neu geschrieben werden muss.

Dienstag, 4. September 2012

Was sind "Out of Place Artifacts"?

In nächster Zeit werde ich mich einem Thema widmen, das schon vor einigen Jahren meine Neugier geweckt hat. Immer wieder erscheinen Bücher von Autoren die Informationen über "sensationelle archäologische Funde" versprechen und dabei kein gutes Haar an etablierten Experten lassen. Dabei fällt oft ein Begriff, die "out of place artifacts". Wörtlich übersetzt bedeutet es etwa "deplazierte Artefakte", was natürlich etwas sperrig klingt, so das die einschlägigen Autoren entweder den englischen Begriff benutzen oder die Abkürzung, "ooparts". Unter Archäologen wird diese Umschreibung so weit ich weiß allerdings nicht verwendet. Gemeint sind archäologische Funde, die nicht in das traditionelle Geschichtsbild passen.

Die veröffentlichten Funde reichen von versteinerten Hämmern, über Kermikgefäßen aus Millionen Jahre alten Kohleflözen bis hin zu angeblichen Knochen von Riesen. Einige Funde sind in Museen der amerikanischen christlichen Bewegung der "Kreatonisten" ausgestellt, andere verstauben in den Kellern archäologischer Museen oder in privaten Sammlungen. Leider sind die meisten Funde entweder aus Altgrabungen oder die Fundumstände sind überhaupt nicht bekannt. So behauptet ein Autor es gäbe aus Nordamerika Funde von außergewöhnlich großen Skeletten, die aus indianischen Mounts stammen. Diese sollen ebenfalls aus Altgrabungen stammen und sind in angeblich in den Magazinen einiger amerikanischer Museen zu finden. Eindeutige Beweise fehlen allerdings bisher. Und doch gibt es ab und zu erstaunliche Funde, zu denen die Bezeichnung "ooparts" gut passen würde. Als kleinen Vorgeschmack für kommende Beiträge gibt es hier einen Link auf einen Beitrag, den ich für die Webseite suite101 geschrieben habe.

Einen Artikel zum Thema ooparts ist auch auf der englischen Wikipedia-Seite zu finden.