Mittwoch, 31. August 2016

Die Paiute und die "rothaarigen Riesen"

Im westlichen Nevada/USA, am Rande der Humboldt Senke liegt eine kleine Höhle in der Nähe des Ortes Lovelock. In der Höhle wurden bei Ausgrabungen Spuren der sog. Lovelock-Kultur entdeckt, die bis zu 4000 Jahre in die Vergangenheit reicht. Später wurde diese Kultur von den Paiute Indianern verdrängt. Diese unauffällige Höhle ist mit einer Legende verknüpft, die von einigen amerikanischen Sachbuchautoren immer wieder nacherzählt wird. Darin geht es um "rothaarige Riesen", die in der Höhle gelebt haben sollen. Diese wären Kannibalen gewesen und hätten den Paiute das Leben schwer gemacht. Die Paiute schlugen zurück und forderten die Riesen auf, die sich in ihre Höhle zurückgezogen hatten, sich zu ergeben. Als diese nicht herauskamen, legten die Paiute vor der Höhle Feuer.

Leider wurde beim Abbau von Guano am Anfang des 20. Jahrhunderts viel zerstört, jedenfalls kamen bei den Archäologischen Grabungen keinerlei Riesenknochen zu Tage. Brian Dunning von "skeptoid.com" hat den Fall untersucht und sich in die mündlichen Überlieferungen der Paiute eingelesen. Nach seiner Aussage finden sich in den von ihm zu Rate gezogenen Quellen keine Hinweise auf Erzählungen von Riesen. Die roten Haare liessen sich durch Mumien erklären, deren eigentlich schwarzes Haar durch die Bodenchemie rot wurde. Wie kamen die Sachbuchautoren dann auf Riesen? Dies kann auch Dunning nicht schlüssig erklären. Von einem der Guano-Förderer ist ein Bericht über ein Skelett überliefert, das "6 Fuß, 6 inch" (ungefähr 1,95m) groß gewesen sei. Dies ist aber nur einer von mehreren Vorschlägen zur Erklärung der Legende. Durch die Zerstörung großer Teile der Bodenablagerungen wird sich auch dieses Rätsel wohl kaum lösen lassen.

Montag, 29. August 2016

Der "Cardiff Giant" und andere Zeitungsberichte


Zum Thema "Riesen" wollte ich noch etwas nach schieben. Ich hatte ja erwähnt, das in Zeitungen des 19. Jahrhunderts in den USA häufig von Riesenknochen berichtet wurde. Diese Meldungen nahmen schlagartig zu, als der sog "Cardiff Giant" "entdeckt" wurde. Die Geschichte spielt in einem Ort im Staat New York, als die Zeitungen im Jahr 1870 meldeten, ein Riese mit einem enormen eisernen Helm wäre ausgegraben worden. Das Ganze stellte sich allerdings als Schwindel heraus, der Riese war aus Gips. Er wurde nach heutiger Erkenntnis von dem Tabakpflanźer George Hull hergestellt. Im Internet gibt es eine englische Zusammenstellung von Zeitungsmeldungen aus dieser Zeit. Einige Meldungen sind aus zweiter Hand, die mit einem Stern markierten wurden als originale Zeitungsberichte verifiziert:


Link

Samstag, 20. August 2016

Archäologen und Sondengänger

Heute wollte ich mal ein Thema aufgreifen, das sicher viele interessieren wird. Im Internet und im Fernsehen hört man ja immer wieder, das Sondengänger über vergrabene Schätze gestolpert sind. Sondengänger suchen mit Hilfe von Metalldedektoren nach vergrabenen Funden, die aus Metall bestehen. Dazu kann Eisen, Kupfer, Bronze, aber auch Edelmetalle gehören.

Archäologen haben zu solchen Zeitgenossen ein zwiespältiges Verhältnis. Wenn der Sondengänger eine Genehmigung von zuständigen Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege hat und auch die Genehmigung des Grundstückeigentümers einholt, ist rechtlich soweit alles in Ordnung. In einigen Bundesländern kann man sich eine solche Genehmigung vom Amt besorgen, nur leider fehlt es oft an  Archäologen, um Sondengänger zu betreuen. Denn es besteht immer die Gefahr, das beim Suchen Archäologische Befunde zerstört werden. Diese sind für einen Laien nicht immer sofort erkennbar und man kann dabei viel falsch machen. Ein Befund ist oft nur anhand einer Verfärbung im Boden erkennbar und muss nicht immer z. B. als Mauerfundament deutlich zu sehen sein. Wenn man die nötigen Genehmigungen hat, sind z. B. landwirtschaftliche Flächen eine Möglichkeit, sich auf die Suche zu machen. Beim Pflügen wird in der Regel der obere Teil eines Befundes zerstört, Archäologen nennen das "Pflughorizont". Wie weit dieser herunterreicht ist unterschiedlich, aber wenn man nur nach Objekten sucht, die dicht unter der Oberfläche liegen, kann man wenig verkehrt machen. Während der Vegetationsperiode sollte man allerdings nicht suchen, da wird man allerdings sowieso keine Erlaubnis vom Grundstückseigentümer bekommen. Wälder sind tabu, da dort der Boden oft noch ungestört ist, d . h. die Archäologischen Befunde bis an die Oberfläche reichen können.

Archäologische Funde muss man in Deutschland abgeben, in Bayern gibt es allerdings eine Sonderregelung. Hier teilen sich der Landbesitzer und der Finder den Wert des Fundes. In anderen Bundesländern, wie z. B. in Hessen, gibt es manchmal eine Entschädigung. Leider gibt es massenhaft auch illegale Sondengänger, die ihre Funde über das Internet verkaufen. Man hat dabei Glück, wenn man nur mit einer Ordnungswidrigkeit davon kommt. Doch wer nur am Strand nach Münzen sucht, wird wahrscheinlich wenig Ärger mit Archäologen haben.

Sonntag, 14. August 2016

Desktopeffekte mit LXDE, Debian Jessie

Heute habe ich mal wieder probiert, mit dem Desktop LXDE unter Debian Jessie Desktopeffekte hinzubekommen. Dabei habe ich compton benutzt, eine resourcenschonende Software, die auch mit anderen Desktopmanagern läuft. Früher war es meist so, das Pixelfehler auftraten, wenn ich lxterminal aufgerufen hatte. Jetzt scheint es aber zu funktionieren. Dabei bin ich folgendermaßen vorgegangen:

Man ruft leafpad auf und schreibt folgendes hinein:

[Desktop Entry]
Exec=compton -b -c -f
Name=Compton
Terminal=true


Man speichert die Datei unter dem Namen "compton.desktop" ab und kopiert sie in den versteckten Ordner /home/"username"/.config/autostart. Wenn der Ordner "autostart" nicht vorhanden ist, muss man ihn anlegen. Natürlich muss compton installiert sein. Falls nicht, kann man im Terminal als root mit folgenden Befehl compton installieren:

apt-get install compton

Das Paket ist bei Debian Jessie in den Paketquellen vorhanden. Die Optionen in der autostart (Zeile mit dem Befehl "Exec") kann man nach Belieben verändern, allerdings hat bei mir diese Einstellung bis jetzt funktioniert. Im wiki von ubuntuusers sind noch einige weitere Optionen aufgeführt.

Freitag, 12. August 2016

Umkreist ein erdähnlicher Planet unseren Nachbarstern Proxima Centauri?

Nach Spiegel-Informationen umkreist ein erdähnlicher Planet unseren 4,24 Lichtjahre entfernten Nachbarstern Proxima Centauri, ein roter Zwerg. Er soll angeblich in einer Entfernung seinen Stern umkreisen, in der flüssiges Wasser und demnach auch theoretisch Leben möglich wäre.

Dazu muss man allerdings wissen, das der Planet seinen Stern viel näher als beispielsweise die Erden der Sonne sein muss, um flüssiges Wasser zu ermöglichen. Dabei besteht die Gefahr, das durch die Gravitation des Sterns der Planet so beeinflusst wird, dass er dem Stern immer die gleiche Seite zeigt. Dies ist beispielsweise auch bei unserem Mond der Fall, der der Erde auch immer die gleiche Seite zeigt. Für Leben wäre dies allerdings ungünstig. Die europäische Südsternwarte ESO will die Sensation angeblich Ende August bekannt geben.

Quelle

Update: Inzwischen gibt es mehr Informationen. So soll der Planet 1,3 Erdmassen und sein Stern etwa 14 % der Sonnenmasse haben. Er umkreist seinen Stern in 11,2 Tagen in einer Entfernung von 7,5 Millionen Kilometern. Der rote Zwergstern sendet allerdings mehr UV- und Röntgenstrahlung aus als unsere Sonne, so dass es fraglich ist, ob auf dem Planeten Leben existiert. Auch ist nicht bekannt, ob und welche Atmosphäre der Planet besitzt.

Quelle2

Mittwoch, 10. August 2016

Neuer Desktop für PC-BSD und Linux: Lumina 1.0

Vor 2 Tagen ist die erste stabile Version der Desktop-Software Lumina 1.0 erschienen. Lumina arbeitet mit Fluxbox zusammen und ist, soweit ich das bisher beurteilen kann sehr schnell. Mit dabei ist ein Panel mit Start-Menu, der Insight Datei Manager und ein Konfigurations-Programm (lumina-config) mit dem man den Desktop nach seinen Wünschen anpassen kann.

Lumina wurde ursprünglich für PC-BSD geschrieben, läuft aber auch unter verschiedenen Linux-Distributionen. Ich habe Lumina unter Debian Jessie getestet und nur zwei Wermutstropfen gefunden. Synaptic startet nur im Terminal mit "gksu synaptic", allerdings nicht vom Menu aus. Wenn man mit Wlan ins Internet geht, muss man wicd installieren, nm-applet (network-manager-gnome) startet nicht.

Eine Installationsanleitung findet man hier:

https://lumina-desktop.org/get-lumina/

Update: Lumina nutzt, wie ich herausgefunden habe, den gleichen Autostart-Ordner wie LXDE, er liegt in /home/"username"/.config/autostart. Für nm-applet legt man mit leapad (oder nano) folgende Datei an:

[Desktop Entry]
Name=nm-applet
Exec=nm-applet
Terminal=false


Die Datei speichert man als "nm-applet.desktop" im erwähnten Ordner "autostart. Nach einem logout und erneuten login erscheint das nm-applet im Lumina Panel. Desktopeffekte lassen sich nach dem gleichen Muster starten. Wie das funktioniert, habe ich in einem Post über LXDE beschrieben.

Sonntag, 7. August 2016

Neues vom verschollenen Panzerzug

Leser meines jüngsten Buches werden sich wahrscheinlich schon gefragt haben, was aus dem verschollenen Panzerzug in Südpolen geworden ist. Für die, die es nicht gelesen haben, hier eine kurze Zusammenfassung, was bisher geschah:

Im Spätsommer 2015 machte eine merkwürdige Geschichte die Runde im Internet. Zwei Schatzsucher wollten mit Hilfe von Bodenradar einen Panzerzug aus dem 2. Weltkrieg entdeckt haben, der in einem verschütteten Tunnel seine letzte Ruhe gefunden haben soll. Sofort machten Gerüchte die Runde, das der Zug möglicherweise mit Nazigold beladen sein sollte. In der Gegend rund um Walbrzych (Waldenburg) sind tatsächlich einige Stollen zu finden, u. a. sind diese dem Projekt "Riese" zugehörig, einer Tunnelanlage, die in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges angelegt wurde. Zufälligerweise habe ich vor Jahren bei einer Exkursion ins südpolnische Eulengebirge einen dieser Tunnel besichtigen können. Die Anlage ist nie fertig geworden, wahrscheinlich sollte es eines von mehreren im ganzen Reich verteilten Führerhauptquartieren werden.

Doch zurück zum Panzerzug. Die Geschichte zog immer weitere Kreise, und es folgte eine offizielle Untersuchung, die jedoch zu dem Ergebnis kam, das es keinen Zug gebe. Die zwei Schatzsucher, die den Stein ins Rollen gebracht haben, ließen sich davon nicht abschrecken und nun soll ab dem 16. August eine Ausgrabung beginnen.  Die Geschichte dieses ominösen Panzerzuges ist schon ein wenig älter, Gerüchte gab es schon vor der Schatzsuche. Die Jagd nach dem Zug entwickelte sich immer mehr zur Realsatire, da alle möglichen Institutionen Anspruch auf die Ladung des Zuges erhoben, ohne das dessen Existenz bewiesen werden konnte. Außerdem strömten immer mehr Schatzjäger in das beschauliche polnische Städtchen, um auf eigene Faust nach dem Zug zu suchen. Naja, man darf gespannt sein.

Samstag, 6. August 2016

Mysteriöser Stern gibt Astronomen Rätsel auf

Ein Stern verursacht gerade Rätselraten bei Astronomen. Bereits im Jahr 2015 entdeckten Astronomen einen Stern, der in kein Muster passt. Ins Visier der Wissenschaftler geriet der Stern bei der Suche nach extrasolaren Planeten. Eine der Methoden, mit der nach solchen Objekten gesucht wird, ist der Transit vor dem Mutterstern, der eine leichte Verdunklung verursacht. Bei dem 1500 Lichtjahre entfernten KIC 8462852 treten ebenfalls Verdunklungen auf, doch scheinen sie nicht von Planeten verursacht zu werden. Eine Vermutung war, dass es sich um einen Kometenschwarm handeln könnte. Eine andere Deutung geht noch etwas weiter. Demnach handelt es sich dabei um eine sog. Dyson Sphäre, also eine künstliche Struktur, mit der Außerirdische Energie von ihrem Stern gewinnen. Naturgemäß ist diese Theorie sehr umstritten, doch langsam scheinen den Astronomen die natürlichen Theorien auszugehen: Link

Neue rätselhafte astronomische Phänomene wurden allerdings schon mehrmals mit Außerirdischen erklärt. So z. B. auch vor einigen Jahrzehnten bei Neutronensternen, die wie ein kosmisches Leuchtfeuer regelmäßige Radiowellen ausstrahlen.

Donnerstag, 4. August 2016

Palast an angeblichen Geburtsort von König Artus gefunden?

Bei Tintagel Castle haben Archäologen offenbar einen Palast aus dem 6. Jahrhundert ausgegraben. Der Ort wird in der Sage von König Artus als sein Geburtsort genannt:

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/palast-an-geburtsort-koenig-artus20160804/

Die historische Existenz von Artus ist heftig umstritten. Möglicherweise war er ein Heerführer der keltischen Briten, die im 6. Jahrhundert gegen die Angeln und Sachsen kämpften. In einer Quelle wird er als "Dux Bellorum" bezeichnet.

Nach dem Ende des römischen Reiches brach in Britannien das Chaos aus. Die letzten römischen Truppen waren abgezogen und Stämme aus dem Norden terrorisierten das Land. In dieser Situation holten sich die Briten die Angeln und Sachsen, die im heutigen Norddeutschland siedelten, als Söldner ins Land. Letzteren gefiel es im schönen Britannien und immer mehr Germanen kamen über das Meer. Die Kelten erkannten zu spät, dass hier eine viel größere Gefahr drohte und es kam zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Schließlich wurden die Briten in den Osten nach Wales und Cornwall zurückgedrängt. Artus werden mehrere Siege über die Angelsachsen zugeschrieben, doch Dichtung und Wahrheit zu trennen ist nicht gerade einfach.

In dem Buch "Die Kelten: Geschichte - Religion - Mythos" gehe ich in einem Kapitel auch auf die Artus-Sage ein: Link

Sonntag, 17. Juli 2016

Ecuador: Die verlorene Stadt der Riesen


In Ecuador wurde vor einiger Zeit offenbar eine Ruinenstadt entdeckt, die als "lost city of giants" (verlorene Stadt der Riesen) bekannt wurde. Die Wissenschaft streitet sich nun darum, ob dies eine archäologische Fundstätte oder nur natürliche Formationen sind. Eine Pyramidenähnliche Struktur weist eine Mauer aus Steinen auf, die zumindest auf dem ersten Blick sehr regelmäßig in Erscheinung tritt. Angeblich sollen auch Werkzeuge gefunden worden sein, die für normale Menschen zu groß waren. Es sollen auch Knochen von riesenhaften Menschen in Höhlen der Gegend gefunden worden sein:


http://www.ancient-code.com/need-know-lost-city-giants-unearthed-ecuador/

http://latina-press.com/news/166277-verlorene-stadt-der-riesen-forscher-finden-hinweise-im-dschungel-von-ecuador/


Legenden von riesenhaften Menschenknochenfunden gibt es immer wieder mal in Amerika. Besonders im 19. Jh. war in den Zeitungen der USA zuweilen von solchen Funden zu lesen. Dazu muss man wissen, dass auch in der Bibel von Riesen die Rede ist und besonders Kreationisten (Verleugner der Evolutionstheorie) solche Funde, die aus dem Rahmen fallen, gerne als Beleg für ihre Ansichten ins Feld führen.

Update: Bei meiner Recherche zu den Ursprüngen der Geschichte bin ich auf den englischen Autor Bruce Fenton gestoßen, der auch von Entdeckungen in Georgien berichtet:

http://www.messagetoeagle.com/giantsmountainsgeorgia.php#.V6jbobONY6I

Dabei handelt es sich wieder um riesenhafte humanoide Knochen, die ein georgischer Wissenschaftler namens Abesalom Vekua (1925-2014) analysiert haben soll. Eine Expedition brachte diese aus einem unzugänglichen Gebiet in dem Naturpark Borjomi mit, genannt "Tal der Riesen". Es soll sich um die Knochen von 2 Individuen gehandelt haben. Leider verstarb dieser und die Knochen verschwanden in den Magazinen eines Museums. Nur Vekua wusste offenbar die Archivnummern der Knochen. Eine zweite Expedition sollte Licht ins Dunkel bringen, doch die Erlaubnis für eine Sondagegrabung wurde angeblich im letzten Augenblick widerrufen, als die Expedition bereits den Fundort der Knochen erreicht hatte. Allerdings hatte offenbar jemand bei der ersten Expedition einige Knochen an sich gebracht, so dass eine genetische Analyse und eine Radiocarbondatierung durchgeführt werden konnte. Die genetische Analyse schlug fehl, allerdings war die Radiocarbondatierung erfolgreich. Letztere ergab, dass die Knochen ungefähr 1000 Jahre alt sein mussten. In einem Fernsehbeitrag wurde gleich von Behinderung und Verschwörung gesprochen, doch hier schreiben Kritiker zu Recht, dass die Analyse der verbliebenen Knochenreste im Ausland offiziell erlaubt wurde obwohl die Teilnehmerin der ersten Expedition diese es nicht gerade rechtmäßig an sich genommen hatte - was gegen eine Verschwörung spricht.

Fenton scheint sich jedenfalls in der "Prä-Astronautik" einen Namen gemacht zu haben, und hat sich nun auf prähistorische Riesen eingeschossen.
Dazu muss ich sagen, obwohl ich alternativen Theorien offen gegenüberstehe, bin ich nicht gerade ein Fan von Däniken und seinen Nachfolgern. In solchen Büchern wird Menschen früher Kulturen die Fähigkeit abgesprochen, fortschrittliche Techniken selbst zu entwickeln - es wird nur allzu oft der berühmte Außerirdische herangezogen, der angeblich als Lehrer fungiert haben soll. Auch wenn man nicht immer weiß, wie ein früher Mensch etwas gefertigt hat, heißt das noch lange nicht, dass  Aliengötter der Zivilisation zum Start verholfen haben.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Kritische Stimmen zu dem Fund eines römischen Zeremonialschwertes an der Küste von Kanada

Über dem Fund eines römischen Zeremonialschwertes an der Küste von Kanada habe ich kurz berichtet. Inzwischen mehren sich kritische Stimmen zu dem angeblichen Fund. Der History Channel, so die Kritiker, hat in letzter Zeit sich zu sehr Themen wie "Ancient Aliens" und anderen ähnlichen Serien gewidmet. Die Produktion von "The Curse of Oak Island" wird ebenfalls kritisiert.

Manche stellen sich sogar die Frage, ob das Ganze ein raffiniertes Lügengebäude sein könnte. Zwei New Yorker Blogger, White und Jason Colavito stoßen ins gleiche Horn. Sie halten es sogar für möglich, dass das Schwert vor einem Jahrhundert für Touristen gefertigt wurde. So weit würde ich allerdings nicht gehen, da solche Antiken leicht käuflich zu erwerben sind. Ein Fischer aus der Gegend um Oak Island hat jedenfalls noch nie von so einem Fund gehört, obwohl er dort seit Jahrzehnten auf Fang geht.

Man darf also gespannt sein, wie sich die Sache weiter entwickelt. Obwohl es immer wieder mal Indizien für römische Wracks vor den Küsten vor Nord- und Südamerika gibt, sollte man solche Meldungen mit der gebotenen Skepsis begutachten. Immerhin stand den Römern möglicherweise bereits ab dem 2. Jahrhundert n. Chr. (spätestens ab dem 4. Jh.) das sog. Lateinersegel zur Verfügung, mit dem man auch bei schwierigen Windverhältnissen vorwärts kam.

Quelle

Donnerstag, 26. Mai 2016

Griechischer Archäologe: Grab des Philosophen Aristoteles entdeckt

Hier eine kleine Kurzmeldung. Der griechische Archäologe Kostas Sismanides will das Grab des berühmten antiken Denkers Aristoteles (384-322 v. Chr.) in Nordgriechenland entdeckt haben:

Link

Freitag, 26. Februar 2016

Bücher online vermarkten

Heute wollte ich einmal vorstellen, was ich so unternommen habe, um ein wenig Werbung für meine Bücher zu machen. Ich stellte schnell fest, das offenbar die Ebooks besonders gefragt waren und die Bücher, die ich bei BoD veröffentlichte, vor allem bei Online-Händlern zu haben waren. Also informierte ich mich, wie man online eine Werbekampagne starten könnte. Das Wichtigste ist natürlich eine eigene Webseite oder ein Blog. Ich habe auch versucht, diese im Google-Suchranking ein wenig anzuheben, so stiess ich auf Internetverzeichnisse, wo man seine Webseite eintragen kann. Der Hintergrund ist der, dass je mehr Links auf die eigene Homepage führen, diese im Suchranking ansteigt. Dies ist allerdings nicht einfach, da die meisten Seiten Backlinks verlangen, das heißt, einen Link, der auf das Internetverzeichnis zurückführt. Es gibt allerdings auch Verzeichnisse, die dies nicht verlangen, eines davon ist open directory (dmoz.de).

Eine weitere Möglichkeit, seine Hompage bekannter zu machen und damit auch die Verkaufszahlen etwas anzuheben ist Adwords. Adwords ist eine Werbeplattform von Google, mit der man Anzeigen auf Webseiten oder Suchergebnisseiten schalten kann. Diese Anzeigen beinhalten einen Link, der zu eigenen Hompage führt. Allerdings lohnt es sich für einen Buch-Selbstvermarkter kaum Adwords zu benutzen, da bei einem Buch die Gewinnspanne ja meist klein ist. Als Starthilfe, insbesondere wenn man einen Gutschein ergattern kann, ist es aber dennoch eine gute Möglichkeit sein Buch ein wenig bekannter zu machen. Man zahlt nur, wenn auf die Anzeige geklickt wird und man kann das Tagesbudget und auch die maximalen Kosten pro Klick einstellen. Wenn man die Schaltung auf Webseiten und auch auf Suchergebnisseiten wählt, muss man wissen, dass die Schaltung der Anzeigen bei Webseiten meistens günstiger pro Klick ist. Bei den Suchergebnisseiten steigt der Preis pro Klick exorbitant, wenn man weit oben in den Suchergebnissen angesiedelt sein will. Die Anzeige gestaltet man selber, aber wenn man Hilfe benötigt, gibt es auch eine Hotline von Google. Zur Zeit gibt es übrigens einen Gutschein von Google, wenn man erstmals ein Konto einrichtet. Mann muss 25 Euro innerhalb einer Frist investieren und bekommt dann 75 Euro oben drauf. Wenn man über Adwords Anzeigen schaltet, nennt sich das "Kampagne". In einer Übersicht bekommt man gezeigt, wieviele Leute die Anzeige gesehen haben und wieviele darauf geklickt haben. Ausserdem wird auch das Tagesbudget und die Kosten pro Klick angezeigt. Man kann eine Kampagne auch pausieren, löschen oder mehrere gleichzeitig schalten.

Schliesslich habe ich auch bei Presseportalen Pressemitteilungen eingestellt. Diese Portale haben manchmal auch Hilfeseiten, in denen steht, wie eine gute Pressemitteilung aussehen soll. Da es aber viele solcher Portale gibt, ist der Erfolg eher mäßig. Ich habe das Ganze etwas vereinfacht dargestellt, aber insbesondere zu Google gibt es viele Hilfeseiten im Netz.