Sonntag, 30. April 2017

Fonic Huawei E3531 Surfstick unter Debian Stretch einrichten

Vor einiger Zeit habe ich mir einen Fonic Surfstick zugelegt. Unter Debian Stretch ist die Einrichtung eigentlich recht einfach, man muß allerdings wissen, wie. Als Benutzeroberfläche habe ich LXQT mit dem Network-Manager (nm-applet) für die Internetverbindungen. Wenn man ein Dualboot-System hat und den Stick zuerst unter Windows einrichtet entfällt der erste Schritt. Denn der Stick wird zunächst nur als Massespeicher erkannt, aber mit "usb-modeswitch" kann man in den Modem-Modus schalten.

lsusb:
Bus 001 Device 007: ID 12d1:14dc Huawei Technologies Co., Ltd.

usb_modeswitch -v 12d1 -p 14dc -M '55534243123456780000000000000011062000000100000000000000000000'

Der Stick sollte jetzt als "kabelgebundene Verbindung" im Network-Manager auftauchen. Jetzt kann man im Browser mit "www.fonic.de" die Weboberfläche aufrufen. Bei mir musste ich "Datenroaming" aktivieren, aber vielleicht funktioniert es bei aneren auch ohne. Man kann verschiedene Einstellungen vornehmen, auch Guthaben aufladen und anzeigen. So, das wars wieder, für Kritik und Korrekturen bin ich jederzeit offen.

Edit: Wenn im Network-Manager bereits versucht wurde, eine mobile Breitbandverbindung einzurichten, sollte diese unbedingt gelöscht werden!

Samstag, 1. April 2017

Die Herkunft des Keltengoldes

Über die Herkunft des Keltengoldes wird ja viel spekuliert. Nun befindet sich in der Nähe von Nürnberg die Fränkische und Herbrucker Schweiz, wo sich viele archäologische Fundstätten aus der Keltenzeit vor über 2000 Jahren befinden. Doch woher hatten die Kelten ihr Gold? Immer wieder werden bei Ausgrabungen reiche Grabausstattungen gefunden. Antike Autoren berichten, dass die Kelten am Rhein Gold gewaschen hätten. Doch könnte ein Teil des Goldes auch aus dem Fichtelgebirge kommen?

Bekannt ist dort der Ort Goldkronach, wo seit dem 13./14. Jahrhundert Goldabbau betrieben wurde, am sog. "Goldberg". Endgültig eingestellt wurde der Abbau offenbar erst 1920. Heute ist Goldkronach ein Touristisches Zentrum, wo man den Spuren des Bergbaues nachspüren kann. Das Gold ist im Erdreich offenbar auf ein recht enges geographisches Gebiet begrenzt, der Gehalt liegt nach Proben aus den 1920er Jahren um 30g pro Tonne Erdreich.

Was mich wundert, im Internet habe ich entdeckt, dass Bergbauunternehmen heutzutage mit moderner Technik bei diesem Goldgehalt auf jeden Fall mit dem Abbau beginnen würden (etwa 5g pro Tonne Erdreich scheint die Grenze zu sein). Es könnte natürlich sein, dass das Goldhaltige Gebiet rund um den Goldberg nicht groß genug ist. In keltischer Zeit wird man wahrscheinlich meist Gold gewaschen haben, allerdings wo solche Plätze liegen, an denen die Kelten ihr Gold gewonnen haben, ist immer noch ein Geheimnis.