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Das Labyrinth bei der "Krokodilstadt", ein Mysterium der Antike

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Pyramide von Hawara, Quelle: Axel Seedorff, Wikipedia
Herodot und Strabon haben es beschrieben, das mysteriöse Labyrinth in der Nähe von "Krokodilopolis", der "Krokodilstadt" in Ägypten. An die 1500 Räume soll es gehabt haben, in einander verschachtelte Säulenhallen, Innenhöfe und Kammern. Die Decken wurden durch schwere Steinplatten gebildet, es soll auch einen unterirdischen Bereich gegeben haben. Eine Pyramide wird ebenfalls beschrieben, Strabon schreibt, das hier der Pharao "Ismandes" begraben liegt. Wer ohne sich ohne Führer in dieses Labyrinth hineinbegab, hatte es sehr schwer, den Ausgang wiederzufinden. So sollen sich schon antike Besucher unrettbar verirrt haben und umgekommen sein.

Nach der heutigen Lehrmeinung hat man zumindest einen Teil dieses Rätsels gelöst. Bei der Pyramide handelt es sich um die Hawara-Pyramide umweit des Fayyum Beckens. Der Erbauer ist Amenemhet III., der um 1800 v. Chr. regierte. Er war ein Pharao der 12. Dynastie im so…

Ölpreisschock und Finanzkrise

Gerade eben habe ich die Meldung gelesen, dass Trump aus dem Iran-Atomwaffendeal aussteigen will. An dieser Stelle möchte ich einige Gedanken dazu äußern. Viele Finanz-Analysten sehen mit Sorge, dass Iran neue Sanktionen drohen könnten und das Land als Erdöllieferant ausfallen könnte. Bis jetzt hat der Markt bemerkenswert gelassen reagiert. Allerdings kaufen still und heimlich einige Investoren Erdöllagerbestände auf, um sie dann teurer wieder verkaufen zu können. Möglich ist dies durch den steigenden Ölpreis. Wie wird die Entwicklung nun weitergehen? Fakt ist, dass es immer schwieriger wird, neue Erdölvorkommen zu finden. Die Arktis ist ja in aller Munde, doch die gesamten Vorkommen der Arktis könnten den Weltbedarf an Öl nur wenige Jahre decken. Der Grund ist die ansteigende Nachfrage. Die neuen aufstrebenden Länder wie China und Indien brauchen immer mehr von dem kostbaren Rohstoff.

Es sieht also so aus, als wenn der Ölpreis in der nächsten Zeit noch weiter steigen wird. Der einzig…

Die TCN-Datierung und die Erdställe der Steiermark

Heute begeben wir uns nach Österreich, genauer in die Steiermark. Dort erforscht schon seit Jahren Dr. Heinrich Kusch die Unterwelt. Ich habe ja in einem anderen Artikel schon eine kleine Einführung in das Thema Erdställe gegeben, nach der wissenschaftlichen Lehrmeinung stammen diese Anlagen wahrscheinlich aus dem Mittelalter, wenngleich die genaue Datierung schwierig ist, da aus dem Entstehungszeitraum so gut wie keine Funde bekannt sind. Nur Verfüllungsmaterial aus dem 12. Jahrhundert und später konnte datiert werden. Sie befinden sich manchmal an Stellen früher Besiedlung, alter Kirchen und Gehöfte. Wenn man das Alter der darüber liegenden Bauten bestimmt, kommt man auf ein Alter von etwa 1000 Jahren, möglicherweise auch älter.

Nun hat Kusch einige sehr kontrovers diskutierte Theorien bezüglich des Alters einiger Erdställe aus dem Raum Steiermark aufgestellt. Mittels der sog. TCN-Datierung wurde das Alter einer Steinplatte, die im Zusammenhang mit einer Steinsetzung als Überdeckung…

Ein paar Bemerkungen zur Präastronautik

Als Däniken sein erstes Buch vor ungefähr 50 Jahren veröffentlicht hat, war sie geboren - die Präastronautik. Heute gibt es unzählige Autoren, die über den vermeintlichen Einfluss Außerirdischer auf unserer Entwicklung schreiben. Hierzu möchte ich einige Bemerkungen machen. Denn im Zusammenhang mit UFOs und alten Zivilisationen wird gerne manches durcheinander gewürfelt. Leider benutzen viele Autoren, die sich dem UFO-Thema gewidmet haben, Thesen aus der Präastronautik, ohne sie kritisch zu hinterfragen. Was viele nicht wissen, es gibt sehr wohl im Zusammenhang mit den rätselhaften Himmelserscheinungen wissenschaftliche Forschung. Diese nutzt nicht nur Zeugenbefragung, sondern auch Beobachtungsstationen und die Analyse von Radardaten. Auch Landespuren werden untersucht, wie z. B. schon in Frankreich geschehen, wo es sogar eine staatliche Stelle zur Untersuchung von unbekannten Himmelsphänomenen gibt.

Dies ist allerdings zunächst einmal von der Präastronautik zu trennen. Denn in diesem…

Warum findet SETI keine außerirdischen Signale? Die Zootheorie

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts diskutieren Wissenschaftler, ob es denn intelligente außerirdische Lebensformen gibt. Längst sind die "Aliens" schon in der Popkultur angekommen. Hollywood stellt sie mal als nett und freundlich, mal als böse Invasoren dar. Schon seit einigen Jahrzehnten suchen Forscher mit Hilfe von Radioteleskopen den Himmel nach Signalen ab. Obwohl die Suche immer effizienter wird, ist bisher noch kein Signal gefunden worden, dass allen Kriterien standhält. Bei der Suche vorne mit dabei ist die Organisation SETI, die 1977 immerhin das sog. Wow-Signal empfangen hatte. Es war ein schmalbandiges Signal, das offenbar aus dem Sternbild des Schützen kam, wo auch das Zentrum unserer Galaxie liegt. Doch obwohl nach Bekanntwerden des Signals Wissenschaftler aus aller Welt ihre Radioteleskope auf dieses Sternbild ausrichteten, wurde kein weiteres Signal empfangen. Die Wiederholbarkeit ist aber ein wichtiges Kriterium in der Wissenschaft, und so wurde das Signal ba…

Psychic Archaeology - Paranormale Methoden in der Archaeologie

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Der Archäologe Frederick Bligh Bond
Heute möchte ich mal wieder etwas zum Thema Archäologie schreiben. Wer das Buch "Von schwarzen Pyramiden und anderen Rätseln" gelesen hat, weiß das ich mich auch mal gerne mit Grenzwissenschaften befasse. Allerdings birgt dieser Bereich viele Untiefen und Fallstricke, so dass ich mir zu einigen paranormalen Themen noch kein Urteil gebildet habe. Vielen wird es vielleicht unbekannt sein, dass Archäologie und Grenzwissenschaften nicht erst seit Däniken miteinander verknüpft werden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Spiritismus, also die Kommunikation mit Geistern, gerade sehr modern und machte auch vor der noch jungen Wissenschaft der Archäologie nicht halt.

Zu dieser Zeit, etwa um 1909, untersuchte der Archäologe Frederick Bligh Bond im Auftrag der Kirche das verfallene Kloster Glastonbury Abbey im Südwesten Englands. Mit Hilfe eines Freundes gelang es ihm angeblich Kontakt zu Geistern aufzunehmen, die ihm halfen die Überreste einer Kapel…

Windows 7 neben Ubuntu 18.04 auf einem HP 17-ak062ng

Einiges an Nerven hat mich der Versuch gekostet, Windows 7 zusammen mit Ubuntu 18.04 auf einem HP 17-ak062ng Notebook zu installieren. Zunächst einmal habe ich im Bios "Legacy Boot - Unterstützung" aktiviert. Dann habe ich die Windows 7 DVD gestartet. Man muß mit "esc" ins Bios-Menu gehen und dann den Boot-Manager aufrufen (ich glaube "strg" und "f9"). Dann kann man die DVD auswählen. Ich habe das Windows Partitionierungstool benutzt, um eine Windows-Partition einzurichten, man muß nur darauf achten, genügend freien Speicherplatz für Ubuntu zu reservieren.

Die Windows-Installation ging ohne Probleme vonstatten, allerdings hat das Einspielen der Updates Stunden gedauert. HP gibt keinen Support für Windows 7, aber hier findet man einige Treiber:

https://h30492.www3.hp.com/t5/Notebook-Betriebssysteme-und-Software/Benötige-dringing-Treiber-für-HP-17-ak062ng/td-p/500586
https://h30492.www3.hp.com/t5/Notebook-Betriebssysteme-und-Software/Grafik-und-Audi…